Der Grill knistert, die Runde setzt sich, und jemand sagt: „Rotwein, bei dieser Hitze?" Das ist der klassische Reflex – Rotwein stellt man sich im Winter vor, am Kaminfeuer. Dabei ist ein leicht gekühlter, geschmeidiger und fruchtiger Rotwein ein echtes Sommervergnügen, perfekt zu Grilladen oder einer Wurstplatte. Man muss nur den richtigen wählen und ihn bei der richtigen Temperatur servieren. Wir erklären Ihnen, wie.
Kurz zusammengefasst: Nicht alle Rotweine werden frisch serviert. Geschmeidige und fruchtige Rotweine (wie der Merlot-Grenache de l'Arjolle) mögen es leicht gekühlt, um die 12–14 °C – perfekt für den Sommer. Die strukturierteren Rotweine (im Holzfass ausgebaut) heben Sie für ein Schmorgericht und einen kühleren Abend auf. Unsere Favoriten kommen aus Frankreich. Lieferung in 72 Stunden.
Kann man einen Rotwein frisch servieren?
Ja – aber nicht jeder, und nicht eisgekühlt
Einen Rotwein „frisch" zu servieren bedeutet nicht eisgekühlt. Die Rede ist von einer leichten Kellertemperatur, um die 12–14 °C: eine halbe Stunde im Kühlschrank vor dem Servieren reicht aus. Bei dieser Temperatur gewinnt ein geschmeidiger Rotwein an Frische und Fruchtleuchten, ohne aufdringlich zu werden. Die Regel: Je leichter und fruchtiger ein Rotwein, desto besser verträgt er die Kühle; je tanninreicher und holziger er ist, desto mehr macht ihn die Kälte hart und verschlossen. Deshalb kühlt man eine große Lagercuvée nicht so wie einen leichten Sommerrotwein.
💡 Der Rat des Weinhändlers: Nehmen Sie die Flasche 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Sie wärmt sich im Glas weiter auf, und Sie können die gesamte Aromapalette genießen.
Die Rotweine für frisch diesen Sommer
Geschmeidig, fruchtig, gemacht für die Terrasse
Der beste Kandidat aus unserer Auswahl: der Merlot-Grenache Rot vom Domaine de l'Arjolle (Languedoc). Mit Aromen von roten Früchten und milden Gewürzen, geschmeidig und genussvoll, ist er der Sommerrotwein schlechthin: leicht gekühlt begleitet er hervorragend Grilladen oder eine Vesperplatte. Eine weitere, etwas kräftigere, aber noch gut gekühlte Option ist der Grenache de Pierre Zéro Signature (Chavin) mit Aromen von schwarzer Kirsche und Garrigue.
💡 Der Rat des Weinhändlers: Für einen frisch servierten Rotwein wählen Sie ein nicht zu breites Glas – so bleibt die Kühle länger im Glas erhalten.
Die perfekte Kombination: Grilladen, Spieße, Charcuterie, Platte mit mildem Käse, Sommergemüse.
→ Den Merlot-Grenache de l'Arjolle und den Grenache Pierre Zéro entdecken
Die Rotweine für den Tisch (und kühlere Abende)
Strukturiert, im Holzfass ausgebaut: nicht kühlen
Manche dealkohlisierten Rotweine sind kräftiger und körperreicher – zu kalt serviert, werden sie hart und verlieren ihre Aromen. Man reserviert sie daher für Zimmertemperatur (16–18 °C) und ein richtiges Essen. Das gilt für den Equinoxe Zéro Rouge Cabernet-Merlot de l'Arjolle (im Holzfass ausgebaut, Noten von kandierten Früchten und Gewürzen) oder den Rot Merlot-Tannat de Moderato. Schöne Flaschen, aber für ein Schmorgericht oder einen kühleren Abend – nicht für den eisgekühlten Aperitif in der prallen Sonne.
Die perfekte Kombination: Fleisch in Sauce, Schmorgerichte, gereifte Käsesorten.
→ Den Equinoxe Zéro Rot de l'Arjolle und den Rot de Moderato entdecken
Wie wählt man seinen alkoholfreien Rotwein richtig aus?
Drei einfache Orientierungspunkte
Zunächst der Stil: Für den Sommer und den kühlen Service wählen Sie einen geschmeidigen und fruchtigen Rotwein; für den Tisch einen strukturierteren. Dann, wie bei jedem guten alkoholfreien Wein, greifen Sie zu einem echten dealkohlisierten Wein (aus Trauben, vinifiziert und schonend entalkoholisiert) statt zu einem aromatisierten Saft. Schließlich die Serviertemperatur, die alles verändert: 12–14 °C für einen leichten Sommerrotwein, 16–18 °C für einen strukturierteren Rotwein.
💡 Der Rat des Weinhändlers: Im Zweifelsfall ist der Merlot-Grenache de l'Arjolle der sichere Sommerwert – er gefällt allen, ob frisch oder bei Zimmertemperatur.
Welcher Rotwein für welchen Anlass?
Für ein Barbecue oder einen Aperitif auf der Terrasse setzen Sie auf einen frisch servierten, geschmeidigen Rotwein (Merlot-Grenache de l'Arjolle, Grenache Pierre Zéro). Für ein richtiges Dinner – Fleisch in Sauce, Schmorgerichte – greifen Sie zu einer strukturierteren Cuvée (Equinoxe, Moderato) bei Zimmertemperatur. Die gleiche Geschmackslinie, zwei verschiedene Momente.
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Häufig gestellte Fragen
Kann man einen alkoholfreien Rotwein wirklich frisch servieren?
Ja, vorausgesetzt man wählt einen geschmeidigen und fruchtigen Rotwein und serviert ihn bei etwa 12–14 °C (nicht eisgekühlt). Ein strukturierter und holziger Rotwein hingegen wird durch die Kälte hart: Er wird bei Zimmertemperatur serviert.
Welcher ist der beste alkoholfreie Rotwein für den Sommer?
Ein leichter und fruchtiger Rotwein wie der Merlot-Grenache vom Domaine de l'Arjolle: geschmeidig, genussvoll, perfekt leicht gekühlt zu Grilladen. Der Grenache de Pierre Zéro ist eine schöne, etwas kräftigere Alternative.
Bei welcher Temperatur sollte man einen alkoholfreien Rotwein servieren?
Zwischen 12 und 14 °C für einen geschmeidigen Rotwein, der im Sommer frisch serviert wird, und 16–18 °C für einen strukturierten Rotwein, der ein Essen begleiten soll. Eine halbe Stunde im Kühlschrank reicht aus, um eine Flasche leicht zu kühlen.
Wie wird ein alkoholfreier Rotwein hergestellt?
Die besten gehen von einem echten Rotwein aus, der klassisch vinifiziert und anschließend schonend entalkoholisiert wird, um die Aromen der Rebsorte zu bewahren. Das unterscheidet einen dealkohlisierten Wein von einem einfachen Traubensaft.
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